Ghost Wallpaper

Ghost Wallpaper

Eine Sammlung dunkler, atmosphärischer Hintergrundbilder — Nebel, Silhouetten, Mondlicht durch kahle Bäume und gotische Architektur in gedämpften Tönen. Bilder mit tiefen Schatten sind das, was ein Handy am schwersten sauber darstellt; diese Serie ist deshalb so gradiert, dass ihre Schattenzeichnung oberhalb der Schwelle bleibt, an der günstige Displays sie zu flachem Schwarz zusammendrücken.

Was eine dunkle Sammlung Ihrem Display abverlangt

Dunkle Bilder sind die anspruchsvollste Art von Hintergrundbild, und es lohnt sich zu wissen, warum. Die meisten Handypanels arbeiten mit 8 Bit, also 256 Stufen je Farbkanal. Ein langsamer Verlauf von Fast-Schwarz zu Grau — genau das, was Nebel und Mondlicht erzeugen — durchläuft nur wenige Dutzend dieser Stufen, sodass der Übergang statt weich in sichtbare Streifen zerfallen kann. Das nennt sich Banding und ist eine Grenze des Displays, kein Fehler des Bildes. Die Motive dieser Sammlung setzen deshalb auf Textur in den dunklen Partien — Nebelstruktur, Korn, Silhouettenkanten —, denn Textur bricht diese Stufen auf und verdeckt Banding weit besser als ein makellos glatter Verlauf.

Das Zweite ist das sogenannte Schwarzclipping. Unterhalb von etwa fünf Prozent Helligkeit trennen viele AMOLED-Panels die dunkelsten Töne nicht mehr und ziehen sie auf reines Schwarz zusammen; eine Szene, die am Monitor fein abgestuft wirkt, kann am Handy abends also flach werden. Sieht ein Hintergrundbild in einem dunklen Raum wie ein schwarzes Rechteck aus, liegt das meist am Panel und nicht am Bild — eine Stufe mehr Helligkeit bringt die Zeichnung in der Regel zurück. Bei geringer Helligkeit arbeitet zudem die PWM-Dimmung von OLED-Displays am stärksten, was zählt, wenn Sie auf Flimmern empfindlich reagieren. Beide Effekte erklärt der Leitfaden zur Displaytechnik, und wie viel Akku ein dunkler Hintergrund tatsächlich spart, misst der Artikel zum Akkuverbrauch (beide auf Englisch).

Innerhalb der dunklen Serie

Die Sammlung baut auf atmosphärisch dunkler Bildsprache auf: Nebel, der über leere Landschaften zieht, schattenhafte Silhouetten, mondbeschienene und gotische Szenen sowie ein Hauch übernatürlicher Fantasy. Alles bewegt sich in tiefen, gedämpften Tönen, sodass die Stimmung von Bild zu Bild durchgehend düster bleibt.

Gemacht für den Dunkelmodus

Schwarztöne und tiefe Blautöne bestimmen die Palette, was hervorragend zu einem dunklen Systemdesign passt. Besonders eindrucksvoll wirkt der Look auf AMOLED-Displays: Dort lässt echtes Schwarz die wenigen Lichtpunkte jedes Bildes vor der umgebenden Dunkelheit förmlich leuchten.

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Häufig gestellte Fragen

Ist die App Ghost Wallpaper kostenlos?

Ja. Kostenlose Installation, und alle dunklen, atmosphärischen Motive sind auf einmal verfügbar — kein Premium-Paket, kein Abo und keine Werbung, die man ansehen muss, um ein Bild freizuschalten.

Worin besteht die bildnerische Haltung?

Dunkel und atmosphärisch — Nebel, Silhouetten, mondbeschienene und gotische Szenen in tiefen, gedämpften Tönen.

Wirken diese Motive auf einem günstigen Display wie flaches Schwarz?

Teilweise ja, und das ist das Risiko jeder Low-Key-Serie. Panels mit 8 Bit und ohne Dithering geben den allmählichen Übergang vom Schatten ins Schwarz als sichtbare Streifen wieder, und eine aggressive Kontrastabstimmung löscht die dunkelste Zeichnung ganz. Diese Bilder sind so abgestimmt, dass ihre Schattenzeichnung leicht über dieser Schwelle bleibt — ein Handy im stark eingestellten Modus „lebendig“ frisst dennoch einen Teil davon; der Wechsel auf das natürliche oder Standardprofil holt ihn zurück.

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Ein dunkles Hintergrundbild auf dem Handy in Szene setzen

Ein dunkles Hintergrundbild ist nicht nur stimmungsvoll, sondern auch praktisch. Auf AMOLED- und OLED-Panels wird jedes schwarze Pixel schlicht abgeschaltet und verbraucht damit kaum oder gar keinen Strom — ein überwiegend schwarzer Hintergrund kann die Akkulaufzeit gegenüber einem hellen leicht verlängern. Die tiefen Töne halten außerdem helle App-Symbole und weiße Schrift gut lesbar. Auch deshalb wirken dunkle Hintergründe im Alltag so aufgeräumt.

Achten Sie bei der Auswahl auf ein Bild mit einem gleichmäßig dunklen oberen Bereich, damit Statusleiste und Uhr davor lesbar bleiben. Wählen Sie das Hochformat, damit die Szene auf einem hohen Display nicht beschnitten wird, und setzen Sie es auf Sperr- und Startbildschirm, um zu prüfen, ob die wenigen hellen Lichtpunkte dort liegen, wo sie am besten wirken — und nicht hinter Ihren Symbolen.